Sportklub Bertelsdorf - heute = TSV Bertelsdorf 1951 e. V.

Einen “Sportclub “ als Verein gibt es in Bertelsdorf bereits in den 20er und 30er Jahren. Auf einer Wiese unterhalb des Neubaugebiets stehen sich 2 Fußballtore gegenüber, für die damalige Zeit für einen Sportplatz ausreichend.

Die Gründungsversamlung 1951

Die Gründungsversamlung es TSV Bertelsdorf 1951 e.V. findet am 10. Feb.1951 statt. In der Gründungsversammlung im Gasthaus Blümig, weißt Sportkamerad Ebert auf den Wunsch vieler Sportanhänger hin, sich zu einen Verein zusammenzuschliessen, der den offiziellen Namen “ Turn- und Sportverein Bertelsdorf” , abgekürzt “ TSV Bertelsdorf” erhält. Noch während dieser ersten Versammlung treten 30 Mitglieder dem jungen Verein bei. Sie wählen Johann Friedrich als ersten und Alfred Köhler als zweiten Vorsitzenden. Schriftführer wird Helmut Betz. Im April entscheidet man sich für einen Vereinsdress: Schwarzweiß mit weißem Brustring und schwarze Stutzen mit weißem Aufschlag.

1952 - 1964

1952 wird eine Mannschaft an den Verband gemeldet. Mitgliederzahl 62, davon 25 aktiv und 37 passiv. Im Oktober verlegt der TSV das Vereinslokal von der Gastwirtschaft Blümig in die Schelersche, Pächterin Betty Schüpferling 1953 beträgt der Mitgliederstand bereits 80 Erwachsene und 14 Jugendliche. Für die Saison 1954 wird eine 3. Mannschaft gemeldet. Unter fleissiger Mithilfe vieler Mitglieder kann mit der Drainage des Platzes begonnen werden. Nach einem großen Kampf auf der Spielleiterversammlung 1958 treten wir aus der Spielgruppe Neustadt aus und wechseln wieder zur Coburger Gruppe. Bei einer außerordentlichen Mitgl.Versammlung in der Schrebergaststätte Coburg ( die Schelersche Gastwirtschaft hatte den Betrieb eingestellt) gibt Helmut Betz einen ausführlichen Bericht über die Planung des Baues unserer Sporthütte. Die Bauzeichnung ist bereits genehmigt und ein Finanzierungsplan erstellt. Im Frühjahr 1959 soll mit dem Bau der Sporthütte begonnen werden. Die Bewirtschaftung soll Erich Zetzmann übernehmen, die Getränke liefert die Brauerei Murmann Untersiemau. Die Sporthütte entwickelt sich bestens. 1961 wird die Sporthütte um eine Küche, einen Kühlraum und einen Umkleideraum erweitert. Wenn der Aufschwung so anhält, soll im kommenden Jahr eine Pächterwohnung aufgestockt werden. Nach 12 Jahren Vorstand wurde 1963 Johann Friedrich von Willy Strobel als erster Vorsitzender abgelöst. 2. Vors. wurde Elias Hübner der 1964 bis 1969 das Amt des 1 Vors. inne hatte und Willy Strobel das Amt des 2.

1965 - 1970

Johann Friedrich wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Im Jahre 1965 wird an das Sportheim ein Vereinszimmer und ein Wasch- und Duschraum angebaut. Der Mitgliederstand beträgt 1967 121 Personen. Erich Zetzmann stellt eine Altherrenmannschaft auf. In der GV 1969 wird Gerhard Holland zum 1. Vorsitzenden und Dieter Strobel zu 2. Vorsitzenden gewählt.

1971 - 1980

Bei der Feier zum 20jährigen Bestehen 1971 im Sportheim ehrt Gerhard Holland die Gründungsmitglieder mit der silberen Vereinsnadel: Johann Friedrich , Willy Lorenz, Alfred Köhler, Helmut Betz, Elias Hübner, Willy Schmidt, Herbert Rauschert, Werner Knorr, Helmut Friedrich, Roland Schwab, Franz Gleichmann, Albin Rüttel, Werner Hofmann, Herbert Müller, Siegfried Sammler, Heinz Popp, August Ebert, Siegfried Hecke, Bruno Siegelin, Rudolf Heidt, Heinz Roth, Rudi Diem, In der GV 1973 bleibt G. Holland 1. Vorsitzender und Dieter Strobel 2. Vorsitzender . Im Jahre 1975 lehnt Dieter Strobel eine Verlängerung ab. Nach einer Stichwahl erhält Wolfram Haeuschkel als neuer 2. Vorsitzender die meisten Stimmen. Die von Walter Tölle 1976 ins Leben gerufene Tischtennisabteilung wird in den TSV aufgenommen. Für das Training stellt Frau Neradil, Pächterin der Blümigschen Gastwirtschaft, ihren Saal kostenlos zur Verfügung. Erstmalig in der Vereinsgeschichte hat der TSV einen bezahlten Übungsleiter. Die Jugendmannschaft belegt einen achtungsvollen 3. Platz. Bertelsdorf ist seit dem 1. Januar 1977 nach Coburg eingemeindet. Mit 207 Mitgliedern ist der TSV stärkster Verein im Stadtteil. Wolfram Haeuschkel löst Gerhard Holland als 1. Vorsitzender ab. Als neuer 2. Vorsitzenden wird Dieter Strobel gewählt. Im Herbst bekommt der Sportverein die neugebaute Gemeinschaftshalle in Bertelsdorf von der Stadt Coburg für sportliche Wettkämpfe zu Verfügung gestellt. Im darauf folgenden Jahr wird Traudel Neradil neue Pächterin des Vereinsheims. Die Planungen für die neue Kegelbahn laufen Durch die Auflagen des Wasserwirtschaftsamtes verzögert sich 1978 der Baubeginn der Kegelbahn. Mit der Zahl der Mitglieder wächst auch die Zahl der veranstalteten Vergnügen . Gepant und durchgeführt von Vergnügungswart Bernhard Hägele waren es insgesamt 12 Stück. Neu im Verein ist eine Frauengymnastikgruppe und eine Badminton-Abteilung.

1981 - 1990

Gebührend gefeiert werden soll 1981 das “Dreißigjährige”. Die Brauerei Murmann stellt ein 2000 Mann auf, in dem am Dienstag die Raiffeisenbank Lautertal ihre Mitgliederversammlung abhält. Am Pfingsfreitag kommt Lucky mit seiner Westernband, Festkommers ist am Samstag und großer Bunter Abend am Pfingstsonntag. Auch sonst war das Jahr voller Überraschungen. 1. Genehmigung des vorzeitigen Baubeginns der Kegelbahn 2. Bayer. Badmintonmeisterschaften wird vom TSV ausgerichtet 3. Der Gerhard-Holland-Wanderpokal kann erstmals an unsere Mädchen als Tischtennismeister in ihrer Klasse vergeben werden. Am 27. August 1982 kann die neu errichtete Kegelbahn eingeweiht werden gleichzeitig wird die Kegelabteilung gegründet und in den Vereien integriert. Bei der GV 1983 scheidet Dieter Strobel als 2. Vorsitzender aus. Neu gewählt wird Rüdiger Geuß als zweiter Vorsitzender. Die Badmintonabteilung nimmt Abschied. Hallenprobleme sind der Hauptgrund. Bernhard Hägele wird in der GV 1986 für Rüdiger Geuß als 2. Vorsitzender gewählt. Gerhard Holland wird zum Ehrenmitglied ernannt. Wolfram Haeuschkel tritt nach 10 Jahren als 1. Vorsitzender aus privaten Gründen am 06. Januar 1987 zurück. Der neugewälte 1. Vorsitzende Claus Pircher ernennt ihn zum Ehrenmitglied. Etwa 800 Belege zu verbuchen hat der Kassier Ulrich Forkel im Geschäftsjahr 1989, deshalb soll zu seiner Entlastung ein PC angeschafft werden. „Sportlich ist es 1990 gut um den TSV Bertelsdorf bestellt. Bei der Tischtennisabteilung können drei Herrenmannschaften und die Damenmannschaft den Aufstieg erreichen. Bei den Keglern kann eine 4. Mannschaft gemeldet werden. Sorgenkind ist und bleibt die Fußballabteilung.“

1991 - 1994

Nach einer Satzungsänderung wird bei der GV 1991 erstmals ein 3.Vorstand gewählt. Die neue Vorstandschaft setzt sich zusammen aus: 1.Vors. Claus Pircher, 2.Vors. Karl Stächer, 3. Vors. Winfried Schäftlein. Sportlich gesehen ist das Jahr 1992 die Kegelabteilung das Paradepferd des TSV Bertelsdorf. Mit einem Pokalkegeln feiert sie ihr 10-jähriges Bestehen. Über 100 Kegelklubs nehmen daran teil. Bei der GV 1993 wird nach 23-jähriger vorbildlicher Tätigkeit als Kassier Ulrich Forkel aus seinem Amt entlastet. Die ihm überreichte Ehrenurkunde und ein guter Tropfen sind Dank und Anerkennung. Der Pachtvertrag mit der Vereinswirtin läuft zum 01.03.1993 aus. Mit dem Erreichen des Rentenalters beendet sie ihre Tätigkeit als Vereinswirtin. Der 1.Vorsitzende Claus Pircher tritt aus seinem Amt zurück. Die Neuwahlen gestalten sich als recht schwierig – siehe Anhang. Uwe Schäftlein wird als 1 Vorsitzender gewählt, Karl Stächer und Winfried Schäftlein bleiben 2. Und 3. Vorsitzender. Die Renovierung der Pächterwohnung soll bis 18.03.93 abgeschlossen sein. Die Renovierungskosten übernimmt der TSV Bertelsdorf. Aufgrund der Finanzpolitik im Verein muß über einen neuen Bierlieferungsvertrag verhandelt werden. Die 1. und 2.Herren-Kegelmannschaft werden Meister in ihrer Klasse und steigen auf. Die Neueröffnung des Sportheimes durch das Pächterehepaar Holland-Nell findet am 01.04.93 statt. Viele Sitzungen mit verschiedenen Brauereien werden durchgeführt. Nach langen Verhandlungen wird beschlossen, die Brauerei zu wechseln. Nach dem Umbau der Gaststätte durch die Brauerei Scheidmantel wird ab 25.02.94 im Sportheim und in der Gemeinschaftshalle Scheidmantel-Bier ausgeschenkt. Als sportliche Höhepunkte sind in diesem Jahr die Meisterschaft der 1.Kegel-Damen-Mannschaft sowie deren 3. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften des Kreisklassen-Pokales hervorzuheben. Die Fußballabteilung erreicht einen hervorragenden 4.Platz in der Tabelle. Erstmals wird unter Leitung von Reinhard Wegner und Dieter Strobel die Theatergruppe wieder ins Leben gerufen. Ihre Aufführung zu Weihnachten „Die Auferstehung des Holzerbauern“ ist ein voller Erfolg.

1995 - 1999

Bei der Jahreshauptversammlung 1995 wird Steffen Stächer zum neuen 3.Vorsitzenden gewählt. Vom 19.-21.05.95 findet das 44-jährige Vereinsjubiläum mit einem Festzelt auf dem Sportplatz statt, das jedoch nicht den gewünschten Erfolg bringt. Sportlich sind hervorzuheben: Der Meistertitel der 1.Kegel-Damen-Mannschaft sowie der 2.Platz bei den Aufstiegsspielen in Münchberg und er damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga. Der Gerhard-Holland-Wanderpokal geht – wie schon im Vorjahr – an die 1.Kegel-Damen-Mannschaft. Das 45-jährige Vereinsjubiläum mit Ehrungen der Mitglieder, buntem Abend mit Siegerehrung der Abteilungsturniere und unser Dorffest findet vom 14.-16.06.96 statt. Alle 3 Tage sind ein voller Erfolg. Die 1.Tischtennismannschaft schafft den Aufstieg in die Kreisliga II und erhält gleichzeitig den Gerhard-Holland-Wanderpokal. Als „Neu-Abteilung“ kann die „Iai-Do-Gruppe“ unter Leitung von Ralf Seiler beim TSV Bertelsdorf begrüßt werden. Bei den Neuwahlen in der GV am 06.01.97 wird Friedrich Schnäpp als 2.Vorsitzender und Karl Stächer als 3.Vorsitzender gewählt. Andreas Köhler erreicht bei den Bayerischen Juniorenmeisterschaften eine hervorragenden 2.Platz. Die Theatergruppe legt aufgrund Personalmangels eine schöpferische Pause ein. Der Gerhard-Holland-Wanderpokal geht in diesem Jahr an die Kegel-A-Jugend-Mannschaft. Um weiterhin die Zuschüsse vom BLSV zu erhalten, wird in der GV 98 eine Beitragserhöhung beschlossen. Karl Stächer, Dieter Strobel und Rüdiger Geuß werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Planungen für die 50-Jahr-Feier im Jahr 2001 beginnen. Die 1.Tischtennis-Herrenmannschaft schafft den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisliga II. Die neugegründete Kendo-Abteilung wird in den Verein aufgenommen. Die 1.Damen-Kegelmannschaft steigt durch Neueinteilung der Klassen in die Bezirksliga West auf. Unter der Leitung von Annemarie Meusel inszeniert die Laienspielgruppe das Stück „Blaues Blut und Schwarzer Peter“. Am 16.03.99 treffen sich zum ersten Mal einige Sportler in der Gemeinschaftshalle, um eine gemeinsame Gymnastikstunde zu verbringen. Am Ende der Stunde wird unter Leitung von Jürgen Friedrich die Gymnastikabteilung des TSV Bertelsdorf gegründet, die aus einem festen Kern von ca. 12 Mitgliedern besteht. Der Gerhard-Holland-Wanderpokal geht in diesem Jahr an die Laienspielgruppe. Im November besucht der TSV Bertelsdorf die Brauerei in Kulmbach. Die 1.Herren-Kegelmannschaft schafft den Aufstieg.

2000 - 2004

Die GV am 24.03.2000 steht erneut im Zeichen der Betragserhöhung und in den Vorbereitungen der 50-Jahr-Feier. Erstmals in der Vereinsgeschichte gibt es einen aktiven und einen passiven Mitgliedsbeitrag. Dieter Strobel wird für 40-jährige Vereinsangehörigkeit geehrt. Auch BLSV-Ehrungen stehen an: Für 15 Jahre Mitarbeit in der Vereinsvorstandschaft erhält Rüdiger Geuß die silberne Ehrennadel und für 10 Jahre Mitarbeit in der Vereinsvorstandschaft erhält Karl Stächer, Michael Wittmann und Uwe Schäftlein die bronzene Verdienstnadel. Die 1.Kegel-Herren-Mannschaft wird Meister und steigt in die Bezirksliga auf. Die 1.Kegel-Damen-Mannschaft steigt als Tabellenzweiter in die Bezirksoberliga auf. Seit vielen Jahren bestreitet der TSV Bertelsdorf die Fußball-Saison 2000/2001 mit einer 2.Herren-mannschaft. Am 1.Oktober 2000 eröffnen Simone Hippner und Werner Werschütz das Sportheim neu. Unter Leitung von Rüdiger Geuß wird eine „Fußball-Schülermannschaft“ gegründet. Die Planungen für das Fest 2001 sind in vollem Gange. Folgender Programmablauf wird festgelegt: Montag, 30.04.01: ab 19.30 Uhr Festkommers in der Gemeinschaftshalle mit anschl. Tanz Freitag, 01.06.01: Mitgliederversammlung der Coburg-Rennsteig-Bank Samstag, 02.06.01: ab 19.30 Uhr Ehrungen der Abteilungsturniere mit anschl. Buntem Abend 25-Jahre Tischtennisabteilung in Sportverein Sonntag, 03.06.01: ab 06.00 Uhr Dorffest mit Flohmarkt auf dem Festplatz Bei den Neuwahlen in der GV am 09. März 2001 wird Karl Stächer zum 2. Vorsitzenden gewählt und Frau Gabriele Morper-Marr zur 3. Vorsitzenden. Die Umstellung der Beiträge in Euro wurden beschlossen. Der Gerhard-Holland-Wanderpokal ging an die 1. Kegel-Herrenmannschaft. Erstmals wurde für die Saison 2000/2001 wieder eine 2. Fußball-Herrenmannschaft gemeldet. In Oktober 2001 wird mit der Kulmbacher Brauerei ein 5jähriger neuer Liefervertrag unterzeichnet. Er endet am 31.07.2006. Ab diesem Zeitpunkt gehört das ganze Inventar im Sportheim und in der Gemeinschaftshalle dem TSV Bertelsdorf. Am 01. März 2002tritt Uwe Schäftlein aus gesundheitlichen Gründen als 1. Vorsitzender zurück. Sein Nachfolger wird Karl Stächer. 2. Vorsitzender wird Mario Grunwald. Die 50 Jahr-Feier im Jahr 2001 war ein voller Erfolg. Der enorme Aufwand an Personal und Zeit mache aber ein nochmaliges Fest in dieser Größenordnung fast unmöglich. 2. Kegelmannschaft wird Kreisligameister. GV 2003: Bei den Neuwahlen wird Karl Stächer in seinem Amt bestätigt. Neuer zweiter Vorsitzender wird Gabriele Morper-Marr und als 3. Vorsitzenden wird Rüdiger Geuß gewählt- In der Kegelbahn wird zwei neue(gebraute) Stellautomaten eingebaut. Die Theaterabteilung begeisterte mit dem Bühnenstück „Muckenpatsche am Gülleloch“ wieder das gesamte Publikum. GV.2004.Es laufen die Arbeiten für den Ausbau der Umkleidekabinen für die Fußballabteilung In den Wintermonaten von November 2003 bis Frühjahr 2004 werden die Fußballumkleidekabinen umgebaut. Aus der alten Heimkabine/Dusche wird die neue Heimkabine mit WC. Die Gästekabine wird zur Dusche umgebaut. Der Nebenraum unter rechts wird neue Gästeumkleidekabine jedoch kann der Raum weiterhin als Gastraum genutzt werden. Zum 01. Juli 2004 wechseln die Pächter. Neue Pächter sind Nino und Ines …….. Für die Saison 2004/2005 werden wieder 2. Fußballherrenmannschaften und eine E-Jugendmannschaft gemeldet. Bei der Tischtennisabteilung wird zwar keine Damenmannschaft mehr gemeldet, jedoch eine 4. Herrenmannschaft. Bei den Keglern gibt es nur 3. Herren- und 2 Damenmannschaften Im November 2004 mussten die Proben für das Theaterstück “Hauptsache die Kohle stimmt“ krankheitsbedingt abgesagt werden.

2005 - 2009

Die Vorbereitungen zur JHV 2005 erwiesen sich als schwierig. Der Vorsitzende Karl Stächer tritt als Altersgründen zurück. Einen neuen Nachfolger gibt es noch nicht. Zahlreiche Sitzungen bis zur JHV waren notwendig. Bei den Neuwahlen in der GV am 27. Februar 2005 wurde nach langen hin und her der alte Vorsitzende Uwe Schäftlein wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt. Als 2. Vorsitzender wurde David Löffler und den 3. Vorsitz übernahm Roland Wegener. Eine Erhöhung der Damenbeiträge wurde Einstimmig genehmigt. Die relativ junge neue Vorstandsmannschaft will wieder frischen Wind in den Verein bringen. Es wird geplant, einen neuen Trainingsanzug zu beschaffen.(150 Stück). In den nächsten Jahren steht der neue Biervertrag an, sowie die 55Jahr-feier mit BLSV Ehrungen. Zahlreiche BLSV Ehrungen standen bei der GV an der Tagesordnung: 2006: 55 Jahr-Feier im Mai in der Gem.-halle mit Ehrungen GV 2007: Martin Rauschert wird zum neuen 3. Vorsitzenden gewählt. Im September 2007 wurde mit der Errichtung der neuen Flutlichtanlage am Sportplatz begonnen, diese wurden im März 2008 abgeschlossen. Dez. 2007: Unsere langjährige Schriftführerin und TT-Jugendbetreuerin Erna Schubert verstarb am 30. Dezember. Bei der JHV 2007 am 15. Feb. 08 wurde Anja Griffin zur neuen Schriftführerin gewählt. Im Januar 2008 traten die F – und G-jugendlichen der Fußballabteilung des DDV dem TSV Bertelsdorf bei. Todesfälle 2008: Helmut Rauschert Im April 2008 wurde mit der Erweiterung eines Jugendspielfeldes begonnen. Die neue E- F- und G- Jugendmannschaft soll in Zukunft ihre Spiele auf dem neuen Kleinfeld austragen. Zwei neue Unterstellhäuser für die Spieler sollen am Nordspielfeldrand errichtet werden. (Bushaltestellhäuser der SÜC). Zwei Ballfangzäune (Kleinfeld und Ost-Tor) sollen errichtet werden. 2009 Todesfälle: Bernhard Hägele, Eva Herold, Rudolf Heidt, Werner Fischer Bei der JHV 2009 wird Steffen Stächer für David Löffler als neuer 2. Vorstand gewählt. Der TSV Bertelsdorf gründet eine Kindertanzgruppe unter Leitung von Anja Schramm (Geiger) und eine Kinderturngruppe unter Leitung von Karti Beck und Yvonne Stächer Das neue Kleinfeldspielfeld wird im September in Betrieb genommen Zur neuen Saison wird erstmals wieder eine 3 Kegelherren und 2. Damenkegelmannschaft gemeldet. Pächterwechsel im Oktober im Sportheim Nino Cela geht – Mario Finger kommt Der TSV Bertelsdorf hat 5 neue Übungsleiter C-Jugend Breitensport. Stefan Meusel / Katharina Beck Yvonne und Steffen Stächer und Uwe Schäftlein 22. Dez.: In der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember bricht ein Eckventil in der Wohnung/Dusche und setzt das Sportheim unter Wasser.

Anhang

In den ersten Jahren des TSV bestand die sportliche Betätigung und damit die Vereinsführung nur aus Fußball mit 3 Mannschaften: Schüler, Jugend und Senioren. 40 Jahre später gibt es neben dem auf das männliche Geschlecht beschränkten „Fußballern“ (zumindest in unserem Dorf) die Tischtennis- und Kegelabteilungen sowohl für Damen als auch für die Herren in den verschiedenen Altersklassen. Da muß der Vorsitzende für harmonisches Nebeneinander ohne „Foulspiel“ auch bei Kompetenzgerangel auf finanzieller Ebene gleichsam einem Schiedsrichter sein Amt ausüben (Der Vergleich hinkt insofern, dass es gegen eine Schiedsrichterentscheidung keinen Widerspruch gibt). Dazu gehört allerdings eine gehörige Portion Idealismus. Nicht zu vergessen sind die Probleme mit dem Instandhalten des Sportheims, der Kegelbahn und der angemieteten Gemeinschaftshalle. Kein Wunder also, daß sich nach dem Rücktritt von Claus Pircher niemand bereit fand, für das schwierige Amt des 1.Vorsitzenden zu kandidieren. Als ehemaliger Bürgermeister vertraut mit einer solchen Tätigkeit, versuchte Günther Bauer als Wahlleiter zuerst den 2. und 3.Vorsitzenden wählen zu lassen. Hier lehnten alle möglichen Kandidaten ab, mit der Begründung, dass sie sich, solange der 1.Vorsitzende nicht feststeht, nicht wählen lassen. In dieser schier ausweglosen Situation wurde eine Pause verordnet, um sich nochmals in Einzelgesprächen der Problematik anzunehmen. Dies fruchtete offensichtlich, denn nun kandidierte Uwe Schäftlein als 1. Vorsitzender und wurde prompt mit 30 Stimmen und 4 Enthaltungen gewählt. Die anschließenden Wahlen weiterer 16 Vorstandsmitglieder und Abteilungsleiter verlief problemlos.